Kornelia Maier-Haefele

Schulentwicklung

In der Wikipedia ist zu diesem Thema folgendens zu lesen:

Als Schulentwicklung wird der systematische, zielgerichtete, selbstreflexive und für die Bildungsprozesse der Schüler funktionale Entwicklungsprozess hin zu einer Professionalisierung der schulischen Prozesse bezeichnet. Eine so definierte Schulentwicklung dient der Verbesserung der Qualität der Schule als Institution und des Unterrichts.

Das klingt erstmal toll, wesentliche Adressaten der Schulentwicklung wie LehrerInnen, Eltern etc. sind in dieser Definition wenn überhaupt nur nach sehr genauem Hinsehen auszumachen. Und doch ist ein solcher Entwicklungsprozess vor allem auf die aktive Beteiligung und Teilnahme der LehrerInnen (in all ihren Rollen sei es als Klassenvorstand, FachlehrerIn, AdministratorIn ...), DirektorInnen, der relevanten Umwelt (hier seien vor allem die Schulbehörden und Eltern genannt) angewiesen.

Hier finde ich die von Prof. Dr. Hans-Günter Rolff genannten Aspekte der Schulentwicklung aufschlußreicher und näher an der (meiner) Praxis:
Schulentwicklung beinhaltet Personalentwicklung, Unterrichtsentwicklung, Teamentwicklung, Organisationsentwicklung, Leitbild und Schulprogramm sowie Institutionelles Lernen.

Die systemische Herangehensweise an den Schulentwicklungsprozess hat mich dabei vor allem folgendes gelehrt:
Die Konzentration auf das, was Machbar ist, bringt mit Freude erarbeitete, zufrieden stellende Ergebnisse.
Auch "kleine" Veränderungen können große Auswirkungen haben. (Es ist nicht möglich, einfach mal offene Lernformen einzuführen und die sonstige Struktur zu belassen.)